Andreas Altmann: Poesiealbum 324
Jede Zeile weiß um den realen Verlust.
Nicht den Linien der väterlichen Schnittmuster folgen die Gedichte der dänischen Schneiderstochter Inger Christensen, sondern dem Atem der Schöpfung und ihren eingehauchten Prinzipien.
Als Gegenspieler Brechts eine Stilikone des gespaltenen Landes.
Grenzgängig zum Jenseitigen und zugleich mit wachem Blick auf die Abgründe des Diesseits.
Hilde Palm benannte sich nach dem Ort ihres letzten Exils in Domin um und schuf eine politisch engagierte, dialogische Dichtung, die in ihrer Einfachheit eine uns heute noch überwältigende Magie entfaltet.
„Heute, da die Gefährdung, ja Vernichtung von Natur ins riesige ausgreift, stehen wir Lehmanns strenger Naturlyrik neu gegenüber.“ bewahrheitet Eberhard Haufe.
Ein west-östlicher Diwan von hoher Tragfähigkeit, auf dem sich fünfzig Poeten zum lyrischen Gruppenbild formiert haben.
Aus Anlaß der Frankfurter Buchmesse 2014, bei der Finnland das Gastland ist, werden mit einer Auswahl von 26 finnischen Lyrikern 3 original finnische und 42 deutsche Nachdichtungen vorgestellt.
„Wer Gedichte von Christiane Schulz gelesen hat“, so Richard Pietraß, „kennt ihren Zauber innehaltender Zeit.“