Hans-Ulrich Treichel: Südraum Leipzig
„bla-bla-bumm“.
Die Sprache ist in diesen neuen Gedichten noch knapper geworden, sparsamer die Bilder und Vergleiche, nüchterner der aufgerufene Gegenstand, konziser das Bohren und Fragen nach dem, was wir sind, was wir wollen, nach der Vergänglichkeit des Schönen, nach der Herkunft der Wahrheit.
Nachdichtungen von Guillaume Apollinaire bis Valentino Zeichen.
REST DER STERNE nur noch fünf Sterne, und solche, die sie polieren; ein undzwanzigster Eveningboy, deckt sie auf und zu. Weiterverarbeitung der vier, landen am hämmernden Straßenrand. Er aber heiligt den letzten: zu Hammer- und-Sichel verrutschen der Dreizack Shivas....
Bleutges Gedichte führen in die Vergangenheit hinein, machen historische Schichten und Stimmen lesbar, von der Zeit des Barock bis zu den Resten des Zweiten Weltkriegs auf der Insel Sylt.
Eine Ansammlung vertrauter Rufe und neuer Lautserien, aus dem Augenblick entstanden, aus Freude.
Albert Ostermaiers neue Gedichte erzählen von Momenten, da die Filme reißen, von Orten, wo die Rollen wechseln, von Schnitten ins Bewußtsein und vom Aufblenden der Hoffnungen vor dem Abspann.