Heinz Czechowskis Gedicht „MIT ALKOHOL ALLEINE…“
MIT ALKOHOL ALLEINE / Ist es noch nicht getan: / Mich blicken starr die Steine / Und ich die Steine an.
MIT ALKOHOL ALLEINE / Ist es noch nicht getan: / Mich blicken starr die Steine / Und ich die Steine an.
PSALM – Was ich tue, ist schlecht getan, / was ich singe, ist schlecht gesungen, / darum hast Du ein Recht
AUF STATION – Das Neugeborene machte / beim Trinken ein Geräusch / wie ein Schlauchboot /
MÄDCHENLIED – Hohe blaue Heide / Spinne klare Seide. / War ein Kind von sechszehn Jahr /
Gott hatte eine gute Rückhand / in jenem Sommer neunundachtzig. / Knapp strichen die Getäuschten über /
Ich bin wie Leib dem Geist, wie Geist dem Leibe dir; / Ich bin wie Weib dem Mann, wie Mann dem Weibe dir, /
DAS LIED ALMAS – Der Knabe saß am Bach, / Das Wasser war so hell, / Am Grunde schwamm ein Fisch, /
Wenn einer fragen sollte, wer wir waren – / Ich sage offen: nichts. Nichts ist geschehn. / Ich möchte manchmal mit den Zügen fahren,
VORGANG – Liebe ist Addition / von Angst und Gier. / Spürst du, wie der Hohn /
AUS DEM LESEBUCH – Jetzt weißt du, wie das Leben ist. / Es weidet draußen und es frißt. / Erst weidet es dich aus, es frißt