René Char: Lob einer Verdächtigen
Im Dezember 1987 hat René Char seine letzten 13 Gedichte beim Verlag abgegeben. Er starb am 19.2.1988 und das Buch erschien im Mai 1988 bei Èditions Gallimard.
Im Dezember 1987 hat René Char seine letzten 13 Gedichte beim Verlag abgegeben. Er starb am 19.2.1988 und das Buch erschien im Mai 1988 bei Èditions Gallimard.
Die Gedichte dieses Lyrikbandes kreisen um das Thema Demenz.
Die Gedichte durchwandern Lichtungen und Wüstungen, ikonische Bildschichten, stoßen auf Schamquellen, surreale Meere, Gegenengel und Gehirnwellen.
Man spürt sofort, daß dieser Mann etwas vom Leben verstanden hat, das uns alle betrifft, und es kann nicht verwundern, daß das in den letzten Gedichten, die er geschrieben hat und von denen diese Auswahl ausgeht, noch intensiver geworden ist.
Christian Lehnerts Gedichte erkunden die Natur, indem sie ihr antworten.
Vortrag vom 12.10.1981 im Rahmen der von Klaus Gubener in den Samariteranstalten Fürstenwald/Spree veranstalteten Reihe Literatur im Lasiushaus gehalten.
Mit großer Leichtigkeit und einem neu gewonnenen Atem gelingt im freien Spiel zwischen Kunst und Natur ein Zauber, der – wie könnte es bei dieser Lyrikerin anders sein – immer wieder auch durch ihre Offenheit überrascht.
„Dabei benutzt er eine herbschöne Sprache, die das allzu glatte (und damit oft gedankenlose) Herunterlesen verhindert.“ Sächsisches Tageblatt