Franz Fühmann: Über Gottfried Benn
Vortrag vom 12.10.1981 im Rahmen der von Klaus Gubener in den Samariteranstalten Fürstenwald/Spree veranstalteten Reihe Literatur im Lasiushaus gehalten.
Vortrag vom 12.10.1981 im Rahmen der von Klaus Gubener in den Samariteranstalten Fürstenwald/Spree veranstalteten Reihe Literatur im Lasiushaus gehalten.
„Dabei benutzt er eine herbschöne Sprache, die das allzu glatte (und damit oft gedankenlose) Herunterlesen verhindert.“ Sächsisches Tageblatt
Diesen Band ließ Fühmann später einstampfen. Nach einer Mitteilung Fühmanns aus einem Brief vom 6.10.1964. Als Begründung für die Einstampfung des Bandes gibt Fühmann an: „Er enthält in drei Worten eine deplazierte Charakterisierung des Staatsmanns Tito, und ich kann mir den Vorwurf nicht ersparen – es ist dies der einzige Fall in meiner Arbeit – diesen Halbsatz niedergeschrieben zu haben ohne die mir zur Verfügung gestandenen Informationsmöglichkeiten vollständig ausgeschöpft zu haben.“
Die Autorinnen und Autoren dieses Buches berichten von ihren persönlichen Erfahrungen mit Franz Fühmann und von dem Einfluss, den er auf sie ausgeübt hat, verfolgen seine intellektuelle Biografie, öffnen sein Archiv, lesen seine Bücher, reflektieren über seine Poetik oder fragen nach den Figuren des Zufalls.
Das Doppelheft lotet zahlreiche Facetten von Fühmanns umfangreichen Werk aus, in einzelnen Analysen und in sehr individuellen Antworten von Schriftstellern auf die Frage „Warum Fühmann lesen?
122 Autorinnen & Autoren, 420 Gedichte, 100 Jahre Lyrik im Originalton herausgegeben von Christiane Collorio, Peter Hamm, Harald Hartung und Michael Krüger.
Das Leben des Menschen in Zeit und Gesellschaft, widergespiegelt in deutschen Gedichten von Walther von der Vogelweide bis zur Gegenwart.
Erstmals wird hier der Versuch unternommen, einen repräsentativen Querschnitt durch die Lyrik der DDR zu bringen: eine Lyrik, die durch ein geschärftes Sprachbewußtsein und die Auseinandersetzung mit der neuen gesellschaftlichen Realität gekennzeichnet ist.
Mensch und Arbeit in der deutschen Dichtung von Goethe bis Brecht. (Einschließlich Arendt, Greßmann, Enzensberger, Endler u.a. die Brecht überlebt haben.)