Durs Grünbein: Falten und Fallen
Mit diesem Buch verabschiedet sich Ikarus von seinem Vater. Das Ende ist bekannt.
Mit diesem Buch verabschiedet sich Ikarus von seinem Vater. Das Ende ist bekannt.
Christian Lehnerts formstrenge Gedichte sind fragile Gebilde, die genau jene Stille erzeugen, in der sie wirken können.
Hans Magnus Enzensberger schaut in diesen 99 Meditationen genau hin: Die Wolken sind ihm Fremdes und Gleichnis menschlichen Lebens.
Erkennbar wird, von den furiosen Jugendgedichten bis zum grandiosen Spätwerk, die Selbstgründung und Entwicklung eines Dichters, der sich aus der Enge des Schweigens befreit und hinaustritt in den unendlichen Raum der poetischen Sprache.
Es ist dieses Menetekel, die bis heute nicht gelöschte Flammenschrift auf Dresdens Steinen, die den Dichter nicht ruhen läßt: „Was hätte sein können, wenn –“
Die Jubiläumspublikation zum „Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie‟ 1993–2011.
Durs Grünbeins Gedichtbuch ist ein poetisches Erinnerungswerk, zugleich ein Buch der Übergänge und Verwandlungen. In sieben Abteilungen und einer Vielzahl von Versformen entfaltet sich hier ein Bilderbogen zum Weltbild.
Der zweite Band der Adonis-Werkausgabe „Adonis im Amman Verlag‟ enthält zwei der berühmtesten Langgedichte des Autors sowie zahlreiche kurze Gedichte aus den sechziger Jahren, die einen leichten Einstieg in das Werk ermöglichen.