Karl Krolow: Poetisches Tagebuch

Krolow-Poetisches Tagebuch

WARUM SCHREIBEN SIE?

Jeder kennt die stereotype, oft befürchtete, immer unerwartete Frage: Warum schreiben Sie? Der so fragt, hat keine Waffe bei sich. Aber es gibt doch einen feinen, momentanen Schmerz, so als wenn man von einem Stilett oder etwas ähnlich durchdringend Spitzem berührt worden sei. Die Frage, in ihrem heimtückischen Präsens, läßt kaum zu, daß einem als Antwort auf sie nichts einfällt. Sie macht ratlos, weil sie zu viele und zu seltsame Entgegnungen nach sich zieht. Die Groschenfrage, in ihrer fürchterlichen Direktheit, zerstört sogleich das Leben im Konjunktiv, das Leben der indirekten Rede, der consecutio temporum, die Klausuren des Schriftstellers mit einem historischen Imperfekt oder mit einer ergiebigen Parenthese. Warum schreiben Sie? – Soll ich erwidern: Weil es mir gefällt? Oder: Weil ich nichts anderes gelernt habe und sicher bin, hierbei mit nichts als mit Chimären zu tun zu haben? Wie eigentlich fing es an? Gewiß, es war Krieg damals, und das, was ich hatte werden wollen, war für mich unerreichbar. Ich habe mein Leben an die Hoffnung gehängt, die mir die Phantasie gewährte. Das ist auch heute noch so. Und so ähnlich könnte es bleiben.
Wieviele Gründe zum Schreiben es gibt, kann ein einzelner niemals sagen, der doch allenfalls ein paar Hände voll nennen mag und die besten Gründe dabei ausläßt. Loerkes schwermütige Tagebuch-Eintragung: „Ich kann den Körper zuweilen vergessen“ (unterm 30. November 1930), könnte eines der unzähligen, der unaussprechlichen Motive sein, die unsereins über die Schreibmaschine gebückt bleiben läßt. – Warum schreiben Sie? Vielleicht, weil ich wissen wollte, wie es zu dem kommt, was Valéry in einem Brief an Pierre Louys vor einem halben Jahrhundert „die kleinen, goldenen Kadaver“ nennt, die „zwischen den Vershälften faulen“. Also wiederum Melancholie, die sich einstellt! Bloße Neugier reicht nicht aus. Die Frage, so indiskret und dumm sie sein mag, trifft doch etwas, das den Schriftsteller hilflos werden läßt, der sich leicht aus der Affaire ziehen könnte. Aber die Frage ist wiederum von solchem Ernst, daß folgende Antwort denkbar wäre: – Begleite für eine Weile meine Stunden und Tage, und du wirst sie nicht wiederholen wollen, weil du ratloser sein würdest als ich, angesichts meiner konjunktivischen Lebensweise, diesem Zeitverbringen mit Wörtern, die zu Worte kommen möchten, diesem Umgang mit einem geringen Fieber, das man niedrig halten muß, Umgang mit künstlichen Blumen, Papier- und Tapetenrosen, Rosen über Falltüren, die man auf der flachen Hand zum Erblühen bringt, damit, wie es in des Franzosen André Dalmas’ Histoire d’écrire heißt, „die Rosen und die Worte nach ihrem Absterben die Spur ihres Wirkens hinterlassen“. Man sieht: es ist nicht einfach, die schwermütige Gegend zu verlassen. Dalmas zitiert Montaignes Satz aus den Essays: „Wäre ich ein Bücherschreiber, so schriebe ich eine kommentierte Liste der verschiedenen Arten zu sterben.“ – Warum schreiben Sie? Ich müßte als Antwort die Geschichte aller Augenblicke erzählen, die ich nicht vergessen wollte, die jede vergebliche Anstrengung wert waren, Augenblicke ohne die Merkmale der Traurigkeit und Vergänglichkeit, Augenblicke ohne Zeit und Müdigkeit, in denen sich zugleich eine Fabel des Herodot und die Geschichte einer von ihrer Schönheit schlaflos gemachten Gegenwart ereignen. In denen die Luft einen marineblauen Körper annimmt, um sich besser einer unbekannten Frau nähern zu können. Augenblicke wie der fliegende Teppich aus Tausendundeinernacht. Dennoch: Augenblicke ohne das, was die Leute Wunder nennen, ohne das Erschrecken, das zum Wunder gehört, einfache und selbstverständliche Augenblicke vielmehr, Augenblicke aber schließlich doch wie Mallarmés „Vogel, den man nur einmal hört, und dann niemals wieder im Leben“.
(…)

 

Das Leben auf sich regnen lassen

Von nahen und fernen Dingen hieß ein kleiner Prosaband von Karl Krolow, der 1953 erschienen war und der lange vergriffen ist. Mehr als ein Jahrzehnt später läßt Krolow – von dem inzwischen eine ganze Reihe viel beachteter Gedichtbände erschienen sind – ein neues Prosabuch folgen: sein Poetisches Tagebuch. Mil den besinnlichen Plaudereien von 1953, den feuilletonistischen Betrachtungen über Amseln, Tulpen und Steine, über Regen, Wolken und Wasser hat dieser neue Band freilich nur noch wenig gemein. Das Poetische Tagebuch, aus sechsundzwanzig Einzelstücken komponiert, ist ein luftiges Gespinst aus Meditation und Schilderung, Reflexion und Bericht, Beschreibung von Landschaft und Natur und Überlegungen zum eigenen Metier, zum Übersetzen und zum Schreiben, das – nach einem Wort von Stephane Mallarmé – eine „sehr alte, sehr unbestimmte, aber gefährliche Übung“ ist.
Das Schreiben hat für den Lyriker Krolow zu tun mit dem „Geheimnis individueller Sensibilität“, mit einer Bereitschaft zur jähen Anstrengung, einer geradezu schlaflos machenden Wahrnehmungsfähigkeit, die zum Poeten von jeher dazugehört zu haben scheint“. Ihn stimuliert Atmosphärisches, Landschaften auch, jedenfalls Konkretes. „Die Inspiration steckt im Detail“, schreibt er, und er spricht ausdrücklich vom „Glanz des Konkreten“ und vom „Jubel der Einzelheiten, die einem beim Zustandekommen der Arbeit behilflich sind“. Unter den günstigen Umständen einer „erregten Aufmerksamkeit“ erscheint ihm jeder Augenblick „als eine Art lebendigen Kunstwerks, das es festzuhalten gilt, das zu überlisten sein sollte, indem man ihm zum Schein die Initiative überläßt und mit seiner beobachtenden, aufs höchste gespannten sensoriellen Neugier hinter Vorgängen zu verschwinden sucht, die im Moment die Handlung allein übernehmen müssen, um sie im günstigsten Zeitpunkt an die literarische Verlautbarung abzugeben“.
Karl Krolows Aufzeichnungen im Poetischen Tagebuch sind Ketten von Assoziationen, die einander gegenseitig evozieren. Auslösendes Moment bei diesen Betrachtungen ist oft ein Natur- oder Landschaftsbild, das intensiv und genau gesehen und fixiert wird, von dem aus dann aber unversehens zur literarischen Reflexion übergeblendet werden kann: „Die Morgen schöner Tage sind jetzt schon empfindlich frisch. Trockene Luft, wie Prosa von Stendhal (…)“ Solche auf den ersten Blick befremdliche Überleitungen von der Natur zur Literatur haben nichts Gezwungenes an sich; hier werden nicht literarische Zeugen zur Erläuterung der Natur herbeibemüht, dient das Zitieren von Naturbildern auch nicht der Illustration von Poesie. Derartige Passagen zeigen vielmehr, wie intensiv Krolow in beiden Regionen lebt, wie selbstverständlich ihm das Hinüberwechseln von der einen Sphäre zur anderen ist.
Manche der Aufzeichnungen, aufgereiht am Faden des jahreszeitlichen Ablaufs zwischen Sommer 1964 und Sommer 1965, muten an wie Prosafassungen von Gedichten, die aus ihnen entstehen könnten oder in die sie unmerklich übergehen. Dieses Poetische Tagebuch, ein Geflecht vielfältiger Bezüge, ist persönlich nicht im Sinne privater Enthüllungen, auch nicht in der Art lexikalischer Autoren-Biographie, sondern in der Weise, daß hier ein Poet (− zu dessen Zentralbegriffen nicht zufällig das Wort ,Sensibilität‘ zählt −) aufgeschrieben hat, wie sich ihm und nur ihm die Dinge der Welt und die Jahreszeiten, die Natur und die Dichtung darstellen, wie er mit und in ihnen lebt. Auch diese Prosastücke sind Früchte jenes literarischen Müßiggangs, den Krolow als eine „Erfindung des literarischen Fleißes“ charakterisiert:

Das Leben auf sich regnen lassen, ohne literarische Bärenhaut, auf der die Schlafmütze über die Augen gezogen wird, aber auch ohne erlebnissüchtig zu werden, nicht einmal erlebnisbedürftig.

Jürgen P. Wallmann, Echo der Zeit, 18.12.1966

Eine Reise ins Innere des Augenblicks

Die Aufzeichnungen des Poetischen Tagebuchs umfassen den Zeitraum von August 1964 bis zum Juni 1965. Sie beschränken sich thematisch auf zwei Gegenstände, die Poesie und die Natur, deren jahreszeitliche Veränderungen – fast in jedem Kapitel registriert – dem Buch so etwas wie ein Handlungsgerüst geben und, indem sie die verschiedenen Bemerkungen und Betrachtungen auslösen, es immer wieder in Gang bringen. Der Ablauf eines Jahres bestimmt den Grundriß der Komposition, verbindet die einzelnen Teile miteinander und bewirkt eine gewisse Geschlossenheit des Ganzen. Ausgespart bleibt der eigentliche „Horizont der Zeitlichkeit“, die Sorge des Tages und des Weltgeschehens. Die Echobeziehung zwischen Natur und Poesie ist charakteristisch für den Dichter Krolow. Sie ist überall in seiner Lyrik vorhanden, auch wenn sie im Lauf der Zeit zwiespältiger und gebrochener geworden ist. Sie äußert sich noch in den kleinsten und verstecktesten Querverbindungen der Details dieses Tagebuchs. Die Bemerkung über Heinses Ardinghello im März-Kapitel, er sei „eines der wenigen Beispiele deutscher Romanprosa ohne metaphysische Ambition“ wirkt wie eine Spiegelung der Erinnerung an den „septemberblauen Horizont ohne jede Metaphysik“ des vergangenen Sommers. Die Natur als Thema der Dichtung wird gelegentlich in Frage gestellt. „In der Lyrik hat der Frühling längst etwas von einer ausgestopften Nachtigall angenommen, wie der Herbst vom ausgestopften Fasan“, heißt es an einer Stelle, und an einer anderen: „Die Provinz wird bei uns vom Mythos bevorzugt (…) Der Mythos liebt offenbar die Botanisiertrommel.“ Doch die letzte Bemerkung ist nicht abfällig gemeint, sie fährt fort: „Und warum auch nicht? Wer den Schmeil gründlich genug rekapituliert, gerät vermutlich ebenso unauffällig wie unaufhaltsam in solche mythischen Bereiche. Am unberühmten Ort findet die Begegnung mit Demeter und Persephone statt.“
Das hier entworfene Bild der Natur ist idyllisch. Sie wird begriffen als „zum Repertoire einer verstohlenen Idylle gehörend“. Dieses Repertoire ist eng und begrenzt. Es klammert den technisch-wissenschaftlichen ebenso wie den historisch-politischen Bereich aus. Die moderne Großstadt erscheint, sofern von ihr Notiz genommen wird, wie auf ihre Randzonen und Ausläufer reduziert. Hannover und Darmstadt (der Geburts- und der Wohnort des Autors) werden in einigen Sätzen, mit denen sie Heinrich Laube in seinen Reisenovellen charakterisierte, wiedererkannt. Die seither eingetretenen Veränderungen werden in Parenthese eher beiläufig übergangen als erwähnt. Krolow ist sich der Gefahr einer eskapistischen Weltfremdheit und eines mythologisierenden Provinzialismus bewußt. Das zeigt seine Anfälligkeit für selbstironische Schachzüge gleichermaßen wie die Feststellung: „Das Bedrückende deutscher Idyllik ist ihr häufiger Mangel an Einsicht in die ihr gesetzten Grenzen.“
Trotzdem bliebe es in diesen Aufzeichnungen bei einer bedrückenden Idyllik, wenn nicht in das „Gartenbuch“ das umfangreichere poetische Diarium eingefügt wäre. Unterstützt durch eine Fülle von Zitaten aus der Weltliteratur, die die eigenen Gedankengänge begleiten, hervorrufen, ihnen Rückhalt geben, wird das Schreiben, das „Tätigsein mittels Worten“, und die Existenz dessen, der diese Tätigkeit ausübt, reflektiert. Es geht dabei letzten Endes um eine Selbstrechtfertigung des Schriftstellers.
Das Buch beginnt mit Mallarmés Definition des Schreibens als einer unbestimmten und gefährlichen Übung und mit seiner berühmten Meditation über die leere Seite, der sich der Schreibende am Anfang seiner Arbeit gegenübersieht; es endet mit Gedanken über das Eigenleben von Gedichten, die dem Verfasser fremd geworden sind und hinter deren Text er zurücktritt. Auch hier eine Andeutung von Geschlossenheit. Dazwischen wird, von den zahlreichen Seitenthemen einmal abgesehen, in immer neuen Ansätzen der Versuch unternommen, die schöpferischen Verfahren und Methoden, die zum Gedicht führen, zu erhellen, ohne daß es Krolow dabei auf eine perfekte Theorie oder auf eine „philosophy of composition“ von der Art Poes anhand des konkreten Verlaufs der Entstehung einzelner Gedichte ankäme. über die eigene lyrische Produktion wird explizit nichts gesagt. Sie bildet aber den Hintergrund und den Anlaß der theoretischen Erwägungen. Man merkt das an dem Pro-domo-Plädoyer für das kurze Gedicht oder an der abwehrenden Haltung gegenüber den Erscheinungen der konkreten Poesie. Man merkt es auch allgemein an der Auffassung des dichterischen Vorgangs, der als „Reise ins Innere des Augenblicks“ umschrieben wird. Das Gedicht als eine Folge von Einzelheiten („die Inspiration steckt im Detail“) von kurzen, inneren Momentaufnahmen – das, was William Carlos Williams „glimpses“ nennt – kommt den Intentionen, die der Lyriker Krolow seit der zweiten Periode seiner Gedichte verfolgt, entgegen. Als ästhetisches Prinzip wird die Unwahrscheinlichkeit der Überraschungseffekt eingeführt; das Gedicht reflektiert auf Innovation. Als Schema der „Reise ins Innere des Augenblicks“ fungiert das in anderem Zusammenhang zitierte Gedicht Baudelaires „Le voyage“. Die Stelle, an der Krolow sie beschreibt, ist augenfällig eine zurückhaltendere Variation der Verse: „Mais les vrais voyageurs sont ceux-là seuls qui partent pour partir“ usw. Und auch das Ziel der Reise: „Au fond de l’Inconnu pour trouver du nouveau“, ist dasselbe geblieben, auch wenn der Bereich der Poesie enger geworden ist und an Stelle des Abgrunds und der Weite und Unendlichkeit des Raums bei Baudelaire der Mikrokosmos des Details getreten ist. Es ist selbst in der verhaltenen Formulierung vom „winzigen Schock eines Überfalls“, auf den es das Gedicht abgesehen hat, noch vorhanden.
In seinen Grundtendenzen ist das Poetische Tagebuch ausgerichtet auf eine Rechtfertigung der dichterischen Arbeit und der dichterischen Existenz, beide untrennbar miteinander verbunden. Die Abseitigkeit und Problematik ihrer Positionen kommt wohl am kompaktesten in dem Creeley-Zitat aus dem Gedicht „The Operation“ zum Ausdruck, das geradezu als Motto über dem ganzen Buch stehen könnte: „Cruel, cruel to describe / what there is no reason to describe.“ – Es ist verständlich, daß Krolow am Ende auch noch versucht, eine Antwort auf die, wie er sich ausdrückt, Narrenfrage „Schreibarbeit für wen?“ zu geben. Dabei spielt die eingangs erwähnte Echobeziehung von Natur und Poesie eine entscheidende Rolle. Die Antwort lautet:

Nicht bloß für Leser, nicht allein für Menschen, sondern auch für sogenannte tote Gegenstände, für Landschaften, Tageszeiten, Städte, Gärten, Straßenecken, Tiere, für die Luft, das Licht über einem bestimmten Gegenstand, für die Kälte und Verlassenheit eine Mauer, für den Stein, um in ihm Poren zu finden, für die Trauer, den körperlichen Schmerz, um beide versöhnlicher wirken zu lassen, für das Atemholen Unbekannter, für den entspannten Schlaf der Hunde und Katzen, für vieles, was nicht auf gewöhnliche Weise antworten kann.

Hier bricht (es sei denn, man faßt die Stelle als eine Art Widmung auf) in einer unkritischen finalen Überdeterminierung einzelner dichterischer Inhalte die Naturidyllik wieder hindurch, wird ein Halbmythos etabliert, der sich im Grunde selbst als Ausweichmanöver eigenen Trostbedürfnisses, eigener Angst vor der möglicherweise luxuriösen Sinnlosigkeit der Kunst demaskiert. Dann wäre es ratsam, gleich bei dem rabiat-mystischen Aesthetizismus Mallarmés zu bleiben, der bekanntlich behauptet hat, der Weltraum erfahre seine Erlösung durch ein schönes Buch. Was nach Abzug derartiger grundsätzlicher Einwände übrigbleibt, sind einige überaus interessante Kapitel essayistischer Kurzprosa und eine vielfältige Skala bestechender Aphorismen, Marginalien und Impressionen im Zusammenhang mit den zentralen Themen der schriftstellerischen Tätigkeit und Existenz, deren Schnittpunkte den eigentlichen Ort der Handlung bilden. Anekdotisches, Autobiographisches, Begegnungen mit zeitgenössischen Autoren, Äußerungen zu aktuellen und historischen Ereignissen der Literatur werden zwanglos einbezogen. Die Anlage des Buches ist sprunghaft und unsystematisch. Die fragmentarischen, theoretischen Ansätze schlagen oft in poetische Ansätze um. Das zugrunde liegende spekulative Denken erfährt durch diesen Übergang von der Denkprosa zur Poesie seine Berechtigung und Legitimierung. Eine besondere Stellung nehmen die Zitate ein. Ihr häufiger Gebrauch und die dabei getroffene Auswahl sind nicht nur auf gedankliche Übereinstimmung mit den eigenen Anschauungen bedacht, sie zeigen – wie ein großer Teil der eigenen Formulierungen – den Dichter auf der unablässigen Suche nach den poetischen Details der „glimpses“, der inneren Momentaufnahmen, deren Ergebnis das Gedicht sein kann.

Helmut Mader, Stuttgarter Zeitung, 25.2.1967

Weitere Beiträge zu diesem Buch:

Hans Jürgen Baden: Jagd auf Augenblicke
Rheinische Post, 22.10.1966

Ernst Günther Bleisch: Lauter Wörter, die zu Worte kommen möchten
Münchner Merkur, 9.9.1967

Hans Jürgen Heise: Rosen über Falltüren
Die Tat, 10.9.1966

Peter Hornung: Literarische Intimsphäre
Rheinischer Merkur, 24.111.1967

Heinz Piontek: Umriß eines Dichters
Neue Zürcher Zeitung, 22.10.1966

Heinz Piontek: Poetisches Tagebuch, Prosagedichte und lyrische Essays
Rheinischer Merkur, 16.12.1966

Jochen Schumann: Blick in die Werkstatt
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 16.6.1966

Karl Schwedhelm: Karl Krolow. Poetisches Tagebuch
Das kleine Buch der 100 Bücher, 1966/67

Dietrich Segebrecht: Privatissime – Karl Krolow – Leser und Schreiber
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.5.1967

 

Zum 75. Geburtstag des Autors:

Joachim Kaiser: Einzigartiger lyrischer Zeitzeuge
Süddeutsche Zeitung, 10./11.3.1990

Zum 80. Geburtstag des Autors:

Kurt Drawert: Das achte Leben der Katze
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.3.1995

Curt Hohoff: Schlechtes vom Menschen, nichts Neues also
Die Welt, 11.3.1995

Zum 100. Geburtstag des Autors:

Oliver Bentz: Lyrik, luft- und lichtdurchlässig
Wiener Zeitung, 8.3.2015

Fritz Deppert: Karl Krolow: Der Wortmusiker von der Rosenhöhe
Echo, 9.3.2015

Christian Lindner: Gedichte aus der frühen Bundesrepublik
Deutschlandfunk, 11.3.2015

Alexandru Bulucz: Immortellen, Nebel“
faustkultur.de, 11.3.2015

Peter Mohr: Allianz von Wort und Wahrheit
titel-kulturmagazin.net, 11.3.2015

 

Fakten und Vermutungen zum Autor + KLG
Georg-Büchner-Preis
Porträtgalerie
Nachrufe auf Karl Krolow: Der Freitag ✝ Der Spiegel ✝ Die Welt ✝
Der Tagesspiegel

Michael Braun: Die Defäkation Dasein
Frankfurter Rundschau, 23.6.1999

Harald Hartung: Algebra der reifen Früchte
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.6.1999

Charitas Jenny-Ebeling: Dichter der Abschiede
Neue Zürcher Zeitung, 23.6.1999

Kurt Oesterle: Aufzuschreiben, daß ich lebe
Süddeutsche Zeitung, 23.6.1999


 


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