Norbert Hinterberger: Keine Angst ich bin nur neidisch

Mashup von Juliane Duda zu dem Buch von Norbert Hinterberger: Keine Angst ich bin nur neidisch

Hinterberger-Keine Angst ich bin nur neidisch

LITERATUR  MUSIK  MALEREI  DASEIN

Musik ist die Sehnsucht nach einem Land,
in dem es sich wenigstens nach was
anhören soll, wenn es schon
nach nichts aussieht.
Malerei ist derselbe positive Bezug
zu diesem Problem.
Natürlich mit umgekehrten Vorzeichen.
Und Literatur, tja, einige verstehen zwar
nicht alle Worte, aber einige Worte
verstehen sie eigentlich alle.
An die kann man sich halten.
Literatur, Musik, Malerei oder einfach
dasein, ruhigbleiben und atmen, ohne Ehrgeiz.
Das sind die Dinge, über die man sich
zumindest noch streiten kann.
Alle anderen „Beschäftigungen“ sind
von einer stumpfen Dummheit getroffen −
erwischt, wie Soldaten, von rostigen Säbeln,
an deren Griffen jeder Idiot mal kurz,
im vorbeigehen, drehen kann.

 

 

 

Das ist der Gegenwert

für den Kaufpreis dieser Gedichte: Kriminalromane in Kurzform, konservierte Filmfetzen, Worte zum Programmschluß.
Unter anderem treten auf: eine Blondine mit Holzfälleraugen, Sorgensucher und Totschläger, Kindsköpfe und Heroinimporteure.
In diesem Buch gibt es auf 141 Seiten 130mal Gelegenheit zum Lesen und Pausieren.

Pohl’n’Mayer, Klappentext, 1987

 

 

Fakten und Vermutungen zum Autor

 

Norbert Hinterberger intoniert Hans im Glück.

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