Tomas Tranströmer: Formeln der Reise
Einen „Erneuerer der Metapher“ hatte man den schwedischen Gegenwartsdichter Tomas Tranströmer (geb. 1931) schon bei seinem Debüt im Jahre 1954 genannt.
Einen „Erneuerer der Metapher“ hatte man den schwedischen Gegenwartsdichter Tomas Tranströmer (geb. 1931) schon bei seinem Debüt im Jahre 1954 genannt.
Zu Lebzeiten hat Kim Soo-Young nur einen einzigen Lyrik-Band veröffentlicht („Spielerei im Mond‟, 1959); sein Gesamtwerk, zu dem auch bedeutende literaturkritische Arbeiten gehören, wurde erst postum veröffentlicht.
Arseni Tarkowski stand schon immer auf der anderen Seite. Sie wird in diesem umfangreichen Band transparent.
Diese Anthologie stellt eine breite Auswahl von norwegischen Gedichten des 20. Jahrhunderts vor. Vierzig Dichterinnen und Dichter dieser uns größtenteils unbekannten Poesie wurden von Klaus Anders und Andreas Struve ausgewählt und ins Deutsche übertragen.
„ln der vorliegenden Auswahl werden Musen- und ,Dichtungsgedichte‘ besonders berücksichtigt.‟ schreibt Christine Fischer in ihrem Nachwort.
Ein Geleitwort T.S. Eliots, ein ausführlicher Essay der Übersetzerin Eva Hesse und eine vollständige Bibliographie ergänzen die Auswahl dieser Ausgabe, wobei den Gedichten der Originaltext gegenübergestellt ist.
Unter uns Heutigen ist dieser Stimme, die auf Wahrheit brennt, der Platz bereitet.
Niemand hat so wie Kusnezow die Leere, die Ziel- und Sinnlosigkeit jenes Jahrzehnts, das später als das des gesellschaftlichen Stillstandes umschrieben wurde, mit einer solchen geistig-emotionalen Konsequenz des romantischen Aufbegehrens dargestellt, schwankend zwischen Resignation vor der Gegenwart und Kraftgewinn aus dem Mythos der Vergangenheit.
Dieser Band präsentiert eine mit dem Dichter getroffene Auswahl aus „The Biplane Houses“ (2006) und „Taller when Prone“ (2010). Hinzu kommen zwei gänzlich neue Texte.
Sandro Penna (1906–1977) stellte sich der Gesellschaft seiner Zeit als selbstbewusster Aussenseiter, als distanzierter Beobachter entgegen. Er lebte lange in Rom, wo er für Tageszeitungen und Zeitschriften arbeitete und sein „Anderssein‟ in knappe Verse, in präzise Prosa-Miniaturen einschrieb. Seine Gedichte haben Sandro Penna zu einem der grossen Lyriker Italiens gemacht, ohne spektakulären Erfolg, aber hoch geschätzt und gefördert von Umberto Saba und Pier Paolo Pasolini.