Elke Erb: Wegerich. Wahn. Denn wieso?
Ulrich Keicher hat seine Auswahl der „5-Minuten-Notate‟ von Elke Erb zusammengestellt und vier Seiten aus dem Notizbuch der Autorin dazugebunden.
Ulrich Keicher hat seine Auswahl der „5-Minuten-Notate‟ von Elke Erb zusammengestellt und vier Seiten aus dem Notizbuch der Autorin dazugebunden.
ABTRIFT – Das Gehirn im Sinkflug, / immer tiefer. / An den Spanndrähten / zerrt der Abwind. / Das Steuer flattert,
Der Titel (aus einem Gedicht von Heinz Czechowski) war 1966 in der Deutschen Demokratischen Republik anscheinend noch kein Dissidentenwitz.
„Die grübelnden Fragen seiner nüchternen Verse waren an die Umwelt gerichtet, deren vordergründigen Anblick und Eindruck Eich nicht hinnehmen wollte.“ resümiert Gerhard Wolf.
Dieser erste Querschnitt von Lyrikerinnen aus der DDR im Jahr 1988 versteht sich als ein Erkundungsversuch.
Erich Arendt zum 90. Geburtstag. „Gedichte, Tagebuchblätter, Erinnerungen, Versuche gedanklicher Annäherung an sein Werk - die Teile bündeln sich zu einer Gestalt.“, wie Helga Schütz in einer Rezension grüßend schreibt.
VERZWEIFLUNG – Wochen, Wochen sprach ich kein Wort; / Ich lebe einsam, verdorrt.
RÄTSEL – Ein Meer größer als das Meer, / und du siehst es nicht. // Ein Meer, in dem du schwimmst,