Wilfried Krätzschmar und Pavel Novotný: Poesie in Bewegung

Krätzschmar & Novotný: Poesie in Bewegung

ZUR POETIK DES ÜBERSETZENS

Natürlich ist das Wort ein Lautgebilde. So auch das Gedicht. Man hört und liest immer wieder von schlechten Übersetzern, andächtig vorgetragen, die Sage, sie haben dem deutschen Ohr den Klang des französischen (und so weiter) Gedichts zu geben sich bemüht. Der andächtigen Sage folgt man selbst andächtig. Studiert man dann das Ergebnis dieser Leute und mühsam den originalen Text, fragt man sich, wie die deutsche Kulturnation deren Angebot hat annehmen können, nämlich wie sie sich, da sie es angenommen hat, noch als eine Kultur-Nation auffassen kann.
Man fragt sich zum Beispiel, wie die Deutschen Puschkin als einen großen Dichter haben erkennen können in den deutschen Übersetzungen aus seinem Werk. Er hatte ein Jubiläum, auf dem Podium saßen auch namhafte ältere Übersetzer. Als ich mein Entsetzen vor ihnen bekundete, nickte einer von ihnen und sagte schuldbewusst: Ja, wir wissen es. Das besänftigte mich auch ein wenig. Andererseits konnte ich nicht umhin, die Leistung der deutschen Leser Puschkins anzuerkennen, die durch den Grauschleier der Übersetzung hindurch die Größe Puschkins haben erraten können! Ein Elend!
Da taucht auch das Phänomen auf, dass die Dilettanten ihr Opfer wirklich lieben. Aber die Wiedergabe dessen ist schlechthin eine Schande. Wie kommt das zusammen?! Wie kann es geschehen, dass sie etwas herstellen, was sie selbst nicht geliebt hätten. Was geschieht da? Ihre Liebe verwandelt sich in etwas so Kleines wie Eigenliebe, die sie mit Blindheit straft. Sie können selbst nicht sprechen. Sie sind eben nicht Dichter, sondern Dilettanten. Das Wort Dilettant wird gebildet aus italienisch ,dilettare‘, lateinisch ,delectare‘ – sich erfreuen. Sie misshandeln also ihre eigene Freude! Lassen sie zur Selbstzufriedenheit verkommen. Beide sind wohl aufrichtig: die Freude am Original und die Selbstzufriedenheit. Nur steht deren Befriedigung auf einem anderen Blatt und ist nicht vereinbar mit dem Anliegen des Gedichts. So dass also auf die Freude, die ihnen das Gedicht ermöglicht hat, eine Verblendung folgt. Eine aufrichtige Verblendung.
Ich habe mich neuerlich mit Rainer Kirsch (1934–2015) als Übersetzer beschäftigt. Bei dem Vergleich seiner Mandelstam-Übersetzungen erkannte ich: Wenn man sie liest, muss man eine Weile stillhalten, um die Tiefenschärfe seiner Übertragungen zu erfassen. Das heißt, man erlebt einen Stereo-Effekt, ebenso wie – noch und noch – bei Mandelstam (1891–1938) selbst. Der dilettantische Übersetzer dagegen stellt eine Oberfläche her. In Kirschs Übersetzungen erkannte ich, in diesem ihrem Grund und in ihrer Voraussetzung, eine besondere sächsische Solidität wieder, der man zum Beispiel auch bei dem Sachsen Karl Mickel (1935–2000) begegnet. Da ist ein verständiger Bausinn, ein Gefüge-Verstand: sodass, ehe etwas aufgefasst wird, erst einmal Ruhe eingeräumt wird. Ein leibhafter Logos, der, von der fremden Begegnung gerufen, das dem jeweiligen Text Gemäße in die sprachliche Realisation holt.
Erregung und Ruhe sind ein Paar. Man erlebt es oft, dass jemand in der Erregung, im Zorn etwa, im Fluchen beispielsweise, entschieden prägnanter spricht als normalerweise. Einmal erlebte Ich jemanden, der in höchstem, aufrichtigstem Zorn immer wieder lachen musste, in der Freude an der eigenen Prägnanz. Ohne dass der Zorn dabei, beim Lachen, etwa sich beschwichtigt hätte! Derselbe, auch ein Dichter, Adolf Endler (1930–2009), dichtete zum Beispiel den wunderbaren Reim: „Das Glück ist leider kein guter Schneider, ach ich bezahl“ (weiter geht es: „Für schlecht Genähtes – der Weise errät es – mich arm und kahl“) Die Rage verwandelt sich beim Nachdichten in eine Stille, eine gespannte Geduld. Mit ihr, in ihr wird auch die Strenge erreicht.
Die Wahrheit, dass Lyrik klingt, stellt sich dann von selbst ein. Da geht es nicht nur um Reime, sondern um eine klangliche Stimmigkeit des gesamten Textes. Sie kann so weit gehen, dass Worte sogar im Lauf des Gedichts ihre Lautfolge umdrehen! Ein Interpret hat es einmal beim Vortrag eines Gedichts von Pasternak vorgeführt. Und ich hatte das Gedicht zu übersetzen. Da musst du dir sagen: Das ist nicht zu machen. Du musst das Gedicht im Ganzen aufnehmen und von dem Ganzen aus folgen lassen, was sich ergibt. Die einzige Chance, ihm zu entsprechen!
Bei den Gedichten des russischen Dichters Oleg Jurjew (*1959), die unter anderem ein poetologisches Abenteuer sind, kam ich zu dem doch wundersamen Resultat, dass sich bei diesem Vorgehen sogar die Wörtlichkeit seines Gedichts im Deutschen wieder herstellt. Erst sieht es so aus, als ob die Wiedergabe ,ein Ding der Unmöglichkeit‘ ist. Die Formulierung habe ich von meiner Mutter übernommen. „Das ist doch ein Ding der Unmöglichkeit“, sagte sie öfter.
Die Unmöglichkeit: Nimm dabei wahr, welche Gestik hat die Lautleite, auch das Wortspiel übrigens, lass die Gestik auf dich einwirken, in dich eindringen und finde deine Laute und Wörter von ihr aus. Lass sie von ihr aus entstehen. Olga Martynowa (*1962), Jurjews Frau, beide leben schon lange in Frankfurt am Main, sah, dass im Deutschen Reime nicht mehr ,in‘ sind. Ich solle nicht reimen. Ich übersetze zuerst ihre Gedichte sozusagen semantisch. Wenn ich dann diese Struktur habe, schaue ich, wie ich den Endreim ersetzen kann, damit, dass ich eine Lautleite über den gesamten Text werfe.
Sprache ist eine Lautfolge. Ebenso eine Folge von Rhythmen. Ebenso ein Sinn-, ein semantischer Aufbau. Geduld heißt warten. Trenne dich zuerst von dem Ziel, das Original zu erreichen. Setze die Normvorstellung außer Kraft. Sie ist eine Fremdherrschaft. Wie viele solcher Ideale haben wir scheitern sehen! Entspanne dich. Schaue unvoreingenommen auf den Text. Mit keiner anderen Vorgabe wie zum Beispiel: eine halbe Stunde schaue ich jetzt darauf. Dann spiele herum! Schreibe die Einfälle im PC auf in unterschiedlicher Schrift! Dann entscheide!
Suche auch in Wörterbüchern! Ich suche im Dornseiff Deutscher Wortschatz nach Sachgruppen. Suche im russischen Wörterbuch: Was ist das da, was meint es. Frage bei den Autoren nach, wenn das möglich ist…! Ich gehe zum Kluge Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Laß dich auch ablenken, beim Googlen zum Beispiel! Bummle mit den Wörtern herum, als hättest du alle Zeit der Welt! Das ist der kürzeste Weg, sage ich dir im Stil der alten Weisheit. Entspannung und Spannung sind ein Paar.
Wörtlichkeit ist ein anderes Thema. Ich habe mich lange mit Mandelstam beschäftigt. Alle seine Gedichte in Deutsch habe ich so wiederzugeben begonnen, wie ihre Wörter im russischen Vers stehen, in derselben Reihenfolge wie im russischen Vers. Ohne die deutschen Ergänzungen, zum Beispiel ohne die Artikel ,ein‘ und ,der‘ und ihre Entsprechungen in Genus und Zahl, mit Erklärungen am Rand.
Es war eine unbeschreibliche Freude zu erleben, wie die Wortgrößen im Vers miteinander ihre Poesie erzeugen. So war es auch, als ich Dante lesen konnte, in der Prosa-Übersetzung von Hartmut Köhler (Reclam Verlag). Den originalen Vers erraten mit allen Mitteln. Die Fremdwort-Kenntnisse belebend. Es ist eine unbeschreibliche Freude, ihre Poesie so zu erleben. Die Wörter stehen wie Skulpturen! Die ,nachgedichteten‘ Dante-Bände habe ich verschenkt. Köhler übrigens setzt alle Kommentare unter den Text. Man muss nicht hinten nachschlagen.
Bei Mandelstam habe ich das Ziel, dem Leser zu ermöglichen, den russischen Text selbst zu lesen. Ich gebe das russische Original mit meiner wörtlichen Übersetzung, dazu die Transkription, dazu Erläuterungen zur Aussprache, dazu ein russisches Audio und so weiter. Ich bin noch lange nicht fertig mit dieser Arbeit. Weiß auch noch nicht, ob ich einen Verlag finde, der sie publiziert. Die deutschen Leser könnten zu Nachdichtungen angeregt werden. Ich stelle mir vor, sie könnten Teile eines Gedichtes selbst übersetzen und solche Teile neben die Verse im Original stellen. Überhaupt meine ich, ein glücklich übersetzter Vers, wie er manchmal bei George sich findet (den ich sonst nicht verehre), sei schon allein ein Geschenk und preiswürdig. Worte verlauten.
Niemals sollte man eine Übersetzung ohne das Original lesen. So habe ich René Char (1907–1988) gelesen. Und zwei Winter hindurch Emily Dickensen (1830–1886), sehr leidend unter den Übersetzungen/Nachdichtungen, aber doch mit ihrer Hilfe – und ihnen also zu Dank verpflichtet; und dem Wörterbuch.
Dann die Shakespeare-Sonette. Sie hatte ich auf einer CD gehört, eingesprochen von amerikanischen Schauspielern. Ich ging draußen und hörte sie zuerst im Original. Es ist erstaunlich, wie viel man, ohne den Sinn zu verstehen, begreift, nur vom Klang und Rhythmus her. Die Füße beim Gehen schienen zu begreifen. Mei Inglisch is littel.
Mein Tschechisch ist gegen Null. Russisch hilft mir ein wenig, die Texte zu lesen. Ich kann jemanden fragen. Für eine von Ludvík Kundera (1920–2010) herausgegebene Anthologie Die Sonnenuhr. Tschechische Lyrik aus 11 Jahrhunderten haben wir seinerzeit tschechische Dichter übersetzt, Teil 1 bis 3, Reclam Leipzig 1987. Nach Interlinearübersetzung und mit bereitwilliger Beratung durch den Herausgeber und die Lektorin Monika Heinker.

Elke Erb, April 2013

 

 

Begehen von Brücken

Es gibt kein treffenderes Bild für unser Bemühen in Gemeinsamkeit, als den Begriff – mögen ihn die damit Befassten oft auch als anstrengend prosaische Alltagsarbeit spüren – projiziert auf den Horizont einer metapherfähigen Dimension wahrzunehmen: Poetisches Übersetzen. Ein Bild dafür, wie ein Gemeinsames gerade dadurch erwachsen kann, dass die Einsicht ins eigentlich Unmögliche als die ausschließliche Voraussetzung erscheint, Raum für Möglichkeiten zu öffnen. Denn wo es ernst wird mit dem Gestalten, braucht es jene Art von Offenheit, die erst in den Feldern anzutreffen ist, deren äußerliche Bedingungen nichts als Unmöglichkeiten bescheinigen. Das findet in der Literatur nicht anders statt wie in den Künsten überhaupt – und trägt generell alle Arten von Lebendigkeit im Dasein eines Gemeinwesens.
Insofern zeugen die hier versammelten Beiträge bei aller Verschiedenartigkeit ihrer Facetten von einer zentralen Angelegenheit: dem miteinander Zurechtkommen, der Verbundenheit, zu erschaffen gerade dort, wo respektable Barrieren dies unvorstellbar aussehen lassen. Das kündet auch vom Reiz, den das Unüberwindliche ausübt, und von der Bestätigung, die just an diesem Punkt zu erfahren ist. Übersetzen offenbart das Zusammentreffen all der neuralgischen Kategorien, die gestalterische Tätigkeit ausmachen, mit den immer gleichen produktiven Konflikten, die in den Bildern von Treue und Schönheit oder Vertrautheit und Fremde ihren Ausdruck finden.
In allem erweisen sich die vielfarbig dargestellten Mühen als der eigentliche Gewinn. Aus dem vermeintlichen Scheitern des Versuchs, sich souverän gegenüber der Alternative von ,schön‘ und ,treu‘ in Szene zu setzen, erwächst letztlich der Reichtum, wie ihn nur die oszillierende Unaufgelöstheit hervorzubringen vermag. Und die Erkundung von Fremdheit und Vertrautheit lässt erkennen, wie fadenscheinig letztere als verlässliche Größe tatsächlich ist, wie viel Fremdes sich überall im sogenannten Vertrauten auftut. So dass die wirkliche Verlässlichkeit nur im Fremden übrig bleibt – und sich im Fremden zu treffen die einzige Chance für Vertrautheit. Dieses nur scheinbare Paradoxon enthüllt die Stärke der Poesie. Das kann auch ermutigen für den Blick über die Horizonte eines überschaubar abgegrenzten Kulturkreises hinweg, wenn die hier verhandelten Argumente im Sinne der Rückertschen Weltpoesie globalen Fragestellungen ausgesetzt werden.
Eindrucksvoll lassen die Texte anklingen, welche Weite das Thema überspannt, vom nachspürenden Ahnen einer Klanglichkeit bis hin zu den alltäglichen Profanitäten des Autorendaseins samt den gesellschaftlichen Gegebenheiten. Da wird auch die Kraft der Poesie deutlich, die Relevanz selbst kleinster Lyrismen in existenzielle Lebensbereiche hinein, das Wahrnehmen von Erschütterung auch bei den Seismographen politischer Systeme, der beobachtende Argwohn ihrer Posten, der bereits einem Aroma mit Misstrauen begegnet.
Poetisches Übersetzen ist Begehen von Brücken, Generieren von Wechselwirkungen, Gestalten von Gemeinsamkeit – ein Kompendium, in welchem sich die Wesenszüge einer Akademie der Künste als direkte Quintessenz wiederfinden. So erfahren auch die ganz praktischen Unternehmungen der Akademie zum Gegenstand, die Tagungen und Werkstätten mit den Partnern im In- und Ausland, hier eine weitere Bestätigung und – ganz im akademischen Sinne – in gleichem Maße die bewahrende Zusammenfassung wie den verheißungsvollen Auftrag.

Wilfried Krätzschmar, Vorwort

Essenzen im Kopf

Auf die übliche Frage, warum ich mich der Poesie und der poetischen Übersetzung widme, antwortete ich stoisch, dass meine größte Motivation die Angst vor der Verdummung sei. Die Poesie ist unter anderem eine ziemlich wirksame Hirnmassage. Ein Gedicht gleicht einer Gedankenkonserve, einer Essenz, die, wenn man will, tonnenweise im Kopf getragen werden kann. Seit etwa zwei Jahren massieren wir uns mit der Sächsischen Akademie der Künste gegenseitig: poetisch, künstlerisch, mit großem Vergnügen.
Beim ersten Kontakt mit der Akademie anlässlich eines Dichter-/Übersetzer-Treffens in Hradec Králové hatte ich die ,Aktion‘, zunächst völlig falsch interpretiert. Ich dachte, es handle sich um eine von den gängigen akademisch-literarischen Konferenzen wissenschaftlicher Art. Von den trockenen akademischen Opfergaben unterschied sich dieses Zusammentreffen jedoch diametral. In Hradec wurden recht nette Kontakte angeknüpft, unter anderem mit Volker Braun, Jörg Bernig, Elke Erb und Bernd Leistner, ebenfalls mit den Übersetzerinnen Kristina Kallert und Věra Koubová. Damals kam es auch zur spontanen Idee, die Aktion zu wiederholen beziehungsweise zu variieren und neue Autoren einzuladen. Als Liberecer war ich freilich auf meinen eigenen Vorteil bedacht. Mit der Akademie machten wir aus, irgendein poetisch-dynamisches Zusammentreffen in Liberec (Reichenberg) zu organisieren.
So kam es auch dazu, dass wir im Sommer 2014 in Liberec ein dreitägiges Poesiefestival mit Lesungen, Performances und Projektionen veranstalteten, das an verschiedenen Orten stattfand. Von Peter Geist und uns wurde eine bunte Auswahl erstklassiger Autoren eingeladen: Paul-Henri Campbell, Martina Hefter, Gerhard Falkner, Ann Cotten, die bildenden Künstler Jan Měřička und Patrik Hábl, die Komponisten Manos Tsangaris und Michał Rataj zusammen mit dem Dichter Jaromír Typlt. Als Gäste kamen unter anderen Róža Domašcyna und Věra Koubová. Die Veranstaltungen fanden in der Liberecer Stadtgalerie, in der Universitätsbibliothek, weiter auf einer schönen Wendeltreppe des siebenstöckigen Unigebäudes statt (nachts), ebenfalls in einer Teestube und schließlich sogar in einem fahrenden Straßenbahnwagen, mitten im Stadtverkehr: so wurden die Liberecer mit unserem deutsch-tschechischen künstlerischen Mix erbarmungslos konfrontiert. Meiner Meinung nach handelte es sich um eine der sinnvollsten Präsentationen der Poesie, die vorstellbar ist. Nicht vergessen werden darf, an dieser Stelle dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds für die Unterstützung der poetischen Treffen zu danken.
Als mich die Leitung der Sächsischen Akademie der Künste ansprach, es bestünde der Wunsch, einen Sammelband zum Thema Poetisches Übersetzen in Zusammenarbeit mit unserer Liberecer Nische herauszugeben, sagte ich freilich sehr gerne zu. Dass ich auf unsere weitere Zusammenarbeit und neue Poesiefestivals hoffe, ist selbstverständlich. Was den vorliegenden Band angeht, so entstand, meines Erachtens, eine recht anregende und vielfältige Sammlung von Beiträgen, die eine gute Einsicht in die Theorie und Praxis des literarischen Übersetzens bietet. Abgesehen davon ist es auch spannend, den Autoren und Übersetzern auf die Finger zu gucken.

Pavel Novotný, Februar 2016, Vorwort

 

INHALT

– Wilfried Krätzschmar: Begehen von Brücken

– Pavel Novotný: Essenzen im Kopf

– Věra Koubová: Das Entdecken des Poetologischen beim Übersetzen

– Elke Erb: Zur Poetik des Übersetzens

– Kristina Kallert: Von Schönheit und Treue oder der Satz als Bühne. Zur Neuübersetzung von Jiří Langers Devět bran

– Peter Gosse: Wie nachdichten? Von Meisterlichem und Misslichem

– Alain Lance: Das vertraute Fremde

– Marek Zybura: Volker Braun und Reiner Kunze – Deutsche Dichter auf schiefen Ebenen polnischer Rezeption

– Pavel Novotný: Eine der vielen Übersetzungsmöglichkeiten. Zur Übersetzung des Gedichts „tom du tümmel“ von H.C. Artmann

– Nikola Mizerova: Der Verlust der Dialogizität als Translatologisches Problem bei der Übersetzung von Exil- und Migrationsliteratur am Beispiel von Jiří Gruša

– Richard Pietraß: Die poetische Ader

– Kerstin Hensel: Stimmenverleih. Gedanken zum Thema Nachdichten

– Róža Domašcyna: Schön oder treu. Nachdichten – wonach?

– Jurko Prochasko: Translatomanie

– Bibliographische Angaben

 

Poesie in Bewegung/Poezie v pohybu Tschechisch-deutscher Autorenworkshop

Liberecer Straßenbahn rumpelte deutsche Gedichte

 

Fakten und Vermutungen zu Wilfried Krätzschmar
Fakten und Vermutungen zu Pavel Novotný
shi 詩 yan 言 kou 口

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