Ernst Jandl: Augenspiel
Dieser Band wirkte auch in der DDR wie ein Paukenschlag.
An die großen Sprachgesten vermag Ernst Jandl nicht zu glauben, genausowenig wie an geschlossene Bilder und Formen. Auch in seinen bislang letzten Gedichten, sie sind bis auf das Eingangsgedicht in den Jahren 1980–1983 entstanden, sieht er keinen Grund, von dieser Überzeugung abzuweichen.
„die gedichte dieses buches entstanden in den jahren 1982 bis 1989.“ lässt uns Ernst Jandl großzügig wissen.
Dieser Band enthält viele Originalbeiträge, die eigens zum Gedächtnis an Günter Eich geschrieben worden sind.
Der abstrakte Untertitel dieser Anthologie von 1987 lautet: „Deutschsprachige Lyrik der achtziger Jahre.‟
erst habe ich mich umgebracht. / dann bin ich wieder aufgewacht. // dann habe ich mich umgebracht.
Der abstrakte Untertitel dieser Anthologie von 1998 lautet: „Deutschsprachige Lyrik der neunziger Jahre“.
h.c. artmann, lehrer und patron der „schule für dichtung in wien‟, begeht 1996 seinen 75. Geburtstag. mit speziell für diesen anlaß gefertigten stücken gratulieren einige der namhaftesten künstler und künstlerinnen unserer zeit dem großen dichter und freund und demonstrieren damit zugleich auch seinen großen einfluß, nicht nur auf die literatur, sondern auch auf die bildende kunst, musik, theater und performance.
„Am Rand der Zeit‟. Für Walter Mehring.
ZWEI ERSCHEINUNGEN – ich werde dir erscheinen / wie stets ich erschienen dir bin