Fernando Pessoa: Poesie
Die vorliegende Auswahl umfaßt Pessoas größtes Gedicht, die „Meeresode“; dazu exemplarische Stücke aus dem Werk des Portugiesen, in dem vier dichterische Modifikationen zu unterscheiden sind.
Die vorliegende Auswahl umfaßt Pessoas größtes Gedicht, die „Meeresode“; dazu exemplarische Stücke aus dem Werk des Portugiesen, in dem vier dichterische Modifikationen zu unterscheiden sind.
Das hier vorliegende Lesebuch Algebra der Geheimnisse, das eine Formulierung Pessoas als Titel trägt, möchte einen Einblick in Leben und Werk dieses überaus vielschichtigen Dichters vermitteln.
Als das „Museum der modernen Poesie“ 1960 erstmals erschien, sprach die Kritik von einer „literarischen Documenta“, von einem „Orbis pictus der modernen Poesie“. In der Tat hat sich Enzensbergers Sammlung als ein unwiederholbares Unternehmen erwiesen. Die beinahe hundert Dichter aus aller Welt mit ihren 351 Gedichten, die darin vorgestellt werden, waren seinerzeit in ihrer Mehrzahl kaum dem Namen nach bekannt. Heute, da die große Zeit des Modernismus (1910–1940) längst historisch geworden ist, wird deutlich, daß sie die Leitfiguren dieser Epoche waren und daß sie es geblieben sind.
Im Namen von Ricardo Reis hat Pessoa bis zu seinem Lebensende gedichtet; für uns bilden diese Oden ein Vermächtnis, das uns heute noch begeistert. Es ist eine Anleitung zur Eudämonie, zum glücklichen oder zumindest abgefundenen Leben.
Mit diesem Auswahlband war Fernando Pessoa in der DDR angekommen.