Tomas Tranströmer: Poesiealbum 298
Die Gedichte des schwedischsten der schwedischen Dichter sind Fluchtburgen seiner Seelenpanik und zugleich Brückenköpfe im funkelnden Kosmos.
Die Gedichte des schwedischsten der schwedischen Dichter sind Fluchtburgen seiner Seelenpanik und zugleich Brückenköpfe im funkelnden Kosmos.
Zumindest an zwei Schnittstellen wird behauptet, Weöres redet eine Kunst- und Barbarensprache in der Art eines Kindes oder eines chinesischen Kulis.
Das Werk des tschechischen Dichters ist wie eine Lebenschronik Europas, aber zugleich ist es auch eine Chronik der Mikrowelt des Künstlers, weil die äußere und innere Welt in ihm untrennbar verflochten und unteilbar sind, so wie man auch unter das Wasser keine Scheidelinie ziehen kann.
In der Nische wahrer Wunder und wunder Würde wuchs ein von Wortbrüchen und Widersprüchen bedrängtes Werk.
Dichterischer Glanz und die Gabe zu funkelnder Würdigung der Weltpoesie.
In den 32 Jahren seines kurzen, von Not und Leiden geplagten Lebens schuf Attila József eine Lyrik, die Töne für alle fühlenden, denkenden, leidenden Menschen hat.
Majakowski wurde in der DDR immer wieder mit neuen Übersetzungen entdeckt.
Solange Poesie in ihm lebe, könne er (Julian Przyboś) nicht wahrhaft traurig sein.