Florian Birnmeyer: Im Dickicht lebt es sich leichter
Jahreszeiten werden zu inneren Landschaften, das Dickicht zum Schutzraum des Ungesagten, Paris zu einem Ort zwischen Illusion und Ernüchterung.
Jahreszeiten werden zu inneren Landschaften, das Dickicht zum Schutzraum des Ungesagten, Paris zu einem Ort zwischen Illusion und Ernüchterung.
Wie finden Zeit und Gegenwart ins Gedicht, und hat die Lyrik in dieser immer unübersichtlicher werdenden Welt überhaupt noch Platz für Experiment, Politik, Wut, Erdenken und -sehen? Mit diesen Fragestellungen wählten die Herausgeber aus mehr als 900 Einsendungen die besten Gedichte aus.
Immer wieder schickt die Dichterin ihre Gedanken und Träume auf Reisen und wartet, was sie ihr wiederbringen.
Diese spielerischen Schreibübungen, die so virtuos andeuten und mit Zeitgenossen und Mythen Versteck spielen, bringen auf engem Raum, in wenigen Zeilen Pointen und Charakter einer ganzen Dichtung zum Ausdruck: Witz, Grazie, Geselligkeit und virtuosen Verstand.
Tal Nitzáns Gedichte wiegen schwer – in ihrem Glauben an die Sprache selbst werden sie jedoch beweglich und leicht, begeistern in ihrer Hinwendung an den Anderen.
Pierre Chappuis, Jean Cuttat, Jean-Pierre Monnier, Hughes Richard, Tristan Solier, Alexandre Voisard (Pro Helvetia Dossier im Zytglogge Verlag).