Jetzt sehen Sie durch » Januar 2011

Vicente Aleixandre: Gedichte

Vicente Aleixandre: Gedichte

„Kein anderer Dichter des neuen „goldenen Zeitalters“ spanischer Dichtung hat mit seiner Thematik und Gestaltungsweise, besonders durch sein Werk „La destrucción o el amor“ (Die Zerstörung oder die Liebe), einen so entscheidenden Einfluß auf die junge spanische Dichtung ausgeübt wie Vicente Aleixandre‟ schreibt Erich Arendt im Nachwort zu diesem Buch.

Jorge Luis Borges: Mythische Gründung von Buenos Aires

Jorge Luis Borges: Mythische Gründung von Buenos Aires

In seiner Jugendzeit waren Gedichte ein Ausdruck der Suche nach den Möglichkeiten und der Erneuerung der spanischen Sprache, im hohen Alter wurden sie für Borges zur fast wichtigsten Form der Gedankennotierung.

Manfred Peter Hein: Ausgewählte Gedichte 1956–1986

Manfred Peter Hein: Ausgewählte Gedichte 1956–1986

Bilder, Evokationen, Benennungen: zusammengenommen im lyrischen Satz ergeben sie Spuren, die den Leser zu Erlebnissen führen, die sich, oft verschüttet unter dem täglich anwachsenden Sprachmorast, Wegmarken und Stationen gleich, über eine unbestimmte Weite verteilen, eine Weite, die wir ebenso unbestimmt Sehnsucht nennen.

Manfred Peter Hein (Hrsg.): Auf der Karte Europas ein Fleck

Manfred Peter Hein (Hrsg.): Auf der Karte Europas ein Fleck

Auf welche Weise diese Gedichte jedoch über die Ländergrenzen hinaus miteinander korrespondieren, wie sich über alle Unterschiede zwischen ausgehendem Symbolismus, frühestem Dadaismus, Futurismus, Poetismus, Surrealismus, Konstruktivismus hinweg eine organische Vereinbarung im Geistigen herstellt – das ist das eigentlich Erregende und Befreiende an diesem Buch.

David Samojlow: Stimmen hinter den Hügeln

David Samojlow: Stimmen hinter den Hügeln

Kein „sowjetischer Dichter“, „kein jüdischer Dichter russischer Sprache“ aber als „Ewiger Russe“ lebte David Samojlow von 1920-1990 in innerer Emigration.

Sinaida Hippius: In Sainte-Geneviève und weiter unten…

Sinaida Hippius: In Sainte-Geneviève und weiter unten…

Sinaida Hippius (1869–1945), die neben Anna Achmatowa und Marina Zwetajewa bedeutendste Dichterin Russlands, ist im Kreise der russischen Symbolisten die einzige Frau. Dieses Buch bietet eine Auswahl aus ihrem lyrischen Spätwerk.

Antonio Porta: Ich lebte in Ruf und Geruch eines Heiligen

Antonio Porta: Ich lebte in Ruf und Geruch eines Heiligen

Unter den italienischen Dichtern der letzten Jahrhunderthälfte, welche den Fragestellungen der Moderne und damit der Notwendigkeit, sie mit einem neuen sprachlichen Gewand auszustatten, offen begegneten, war Antonio Porta einer der aktivsten und originellsten.

Attilio Lolini: Lange Treue der Obszönität die man Leben nennt

Attilio Lolini: Lange Treue der Obszönität die man Leben nennt

„Lolini ist also ein gebildeter, bürgerlicher Dichter. Trotzdem hat er Ekel vor der Kultur, und was die Poesie betrifft, so verachtet er sie: Sie ist ein Instrument der Herrschenden, erstes Zeichen jeder Integration und jedes Verrats, eine Hanswurstiade…“ resümiert Pasolini wenige Monate vor seinem Tod.