Gottfried Benn: Auswahl aus dem Werk
Gedichte • Prosa • Essays • Vorträge • Szenen.
Bis kurz vor dem Staatsinfarkt hat man Gottfried Benn in der DDR geheim halten können.
Fast 40 Jahre hielt dieses Buch alt-neuer Poetiken allen Versuchungen einer Aktualisierung stand.
ZWEI TRÄUME – Zwei Träume. Der erste fragte, / wie ist nun dein Gesicht:
Was meinte Luther mit dem Apfelbaum? / Mir ist es gleich – auch Untergang ist Traum –
Als das „Museum der modernen Poesie“ 1960 erstmals erschien, sprach die Kritik von einer „literarischen Documenta“, von einem „Orbis pictus der modernen Poesie“. In der Tat hat sich Enzensbergers Sammlung als ein unwiederholbares Unternehmen erwiesen. Die beinahe hundert Dichter aus aller Welt mit ihren 351 Gedichten, die darin vorgestellt werden, waren seinerzeit in ihrer Mehrzahl kaum dem Namen nach bekannt. Heute, da die große Zeit des Modernismus (1910–1940) längst historisch geworden ist, wird deutlich, daß sie die Leitfiguren dieser Epoche waren und daß sie es geblieben sind.
Die Anthologie präsentiert eine faszinierende Vielfalt an Traumgedichten von namhaften Autorinnen und Autoren des 20. Jahrhunderts.
Die vorliegende Gedichtauswahl ist bestimmt vom Urteil und Geschmack eines großen Dichters sie rückt die von ihm bevorzugten Autoren und poetischen Traditionen in helles Licht und wird deshalb allen Freunden der Dichtung Bobrowskis willkommen sein.
LEBE WOHL – Lebe wohl, du Flüchtige, Freie / die Flügel zu Fahrt und Flug –